DSH – Leseverstehen

DSH – Leseverstehen

DSH – Leseverstehen bölümü için örnek Text paylaşıyorum. Umarım bir faydası olacaktır. İyi çalışmalar diliyorum.  DSH – Leseverstehen –> (Beispieltext) :

  A

Das Wachstum ist offensichtlich : Der heutige Mensch passt nicht mehr durch die niedrigen Tür öffnungen von Häusern, die im 19. Jahrhundert gebaut wurden. Man glaubt deshalb, dass die Menschen im Laufe der Geschichte und Generationen kontinuierlich größer geworden sind. Doch das ist ein Irrglaube. Eine noch junge Wissenschaftsdisyiplin, die Anthropometrie, kommt nämlich zu ganz anderen Resultaten. Nach deren Erkentnissen unterliegt die Körpergröße starken Schwankungen. Körpergröße, soziale Verhältnisse und Gesundheit stehen in enger Verbindung.

  B

Antropometriker haben in zahlreichen Studien nachgewiesen, dass die Größe eines Menschen die Bedingungen widerspiegelt, unter denen er aufwuchs. Parallel zu steigenden Wohlstand, besserer medizinischer Versorgung und Erhährungssituation stieg so im 20. Jahrhundert die durchschnittliche Körpergröße in vielen Nationen einen Zentimeter pro Dekade. Umgekehrt wurde für einige afrikanische Länder aufgezeigt, dass die Menschen nach Missernten und langjähriger Trockenheit kleiner geworden sind.

  C

Biologisch ermöglicht dies die menschliche Physiologie, die sich an die Ernährungssituation anpasst. Bis zu einem Alter von etwa 20 Jahren verwendet der Körper die Nahrungsenergie, die er nicht für lebenswichtige Körperfunktionen und Bewegung benötigt, für das Körperwachstum. Bei mangelnder Qualität oder Quantität der Nahrung werden körpereigene Energirreserven abgebaut und die Energiezufuhr für Aktivitäten und Wachstum reduziert. Gleichzeitig schwächt eine mangelhafte Ernährung das Immunsystem, sodass Erkrankungen mit höherer Wahrscheinlichkeit eintreten. Erkrankungen wiederum vermindern die Nahrstoffaufnahme, was das Wachstum zusätzlich bremst.

  D

Somit wird die durchschnittliche Körpergröße eines Menschen determiniert durch die Qualität und Quantität von Nahrung, Krankheiten und den Zugang zu medizinischer Versorgung. Zwar ist Wachstum ein komplexer Vorgang, an dem neben der Ernährung auch Gene und hormonelle Einflüsse wesentlich beteiligt sind. Diese Faktoren spielen aber keine große Rolle, wenn eine Bevölkerung über einen langen Zeitraum beobachtet wird.

  E

Zur Zeit der Industrialisierung zum Beispiel sind die Menschen nicht gewachsen, sondern geschrumpft. Sowohl in Europa als auch in Nordamerika sind dafür die sozialen Folgen der Industrialisierung verantwortlich. Normalerweise ist die Durchschnittsgröße umso höher, je gleichmäßiger das Einkommen in einer Gesellschaft verteilt ist. Die Einkommensverteilung veränderte sich aber mit der industriellen Revolution radikal. Das Wachstum bei Kindern aus den obereb Klassen nahm zu. Arbeitkinder wurden ihre Selbstversorgung zurückging und sie mit ihren Produkten wertvolle Proteine, Mineralstoffe und Vitamine verkauften und diese so zum Teil der eigenen Ernährung entzogen. Dagegen lässt sich aus wachsen ist. Offensichtlich hatten die Sklavenbesitzer ein ökonomisches Interesse daran, ihre Sklaven nicht hungern zu lassen, um deren Produktivität zu steigern.

  F

Auch die Völker wachsen unterschiedlich schnell, und auch dies hängt eng mit sozialen und ökonomischen Bedingungen zusammen. Japaner etwa haben unter den Industriestaaten nach Ende des Zweiten Weltkrieges den größten Sprung gemacht : In den 1950er Jahren erreichte der junge Durchschnittsjapaner 1,60 Meter, heute sind es 1,72 Meter. Seit dem 18. Jahrhundert überragten die US – Amerikaner die übrigen Nationen. So waren die US – Amerikaner 1860 noch sieben Zentimeter größer als die Holländer, die damals durchschnittlich nur 165 Zentimeter maßen. Heute hat sich dieses Verhältnis genau umgedreht. Während die Europäer immer größer wurden, wuchsen die Nordamerikaner nur noch in die Breite, kaum noch in die Höhe. Diese Unterschiede weisen darauf hin, dass die Wirtschaftskraft eines Landes allein genommen nicht die Entwicklung der Körpergröße bestimmt. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die unterschiedlichen Sozialsysteme mit für das unterschiedliche Wachstum der allgemeine medizinische Versorgung gewährleistet ist, wachsen die Menschen. Dafür spricht, dass in den Ländern mit den besten sozialen Sicherungssystemen, Norwegen und Holland, auch die größten Menschen leben.

 

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